Bei einer Brustvergrößerung werden meist Silikonimplantate über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte, am Warzenhof oder in der Achsel eingesetzt, über oder unter dem Brustmuskel. Die OP dauert ein bis zwei Stunden in Vollnarkose. Büroarbeit ist nach ein bis zwei Wochen möglich, Sport nach etwa sechs Wochen.
Methoden im Überblick
- Mit Implantaten: die häufigste und planbarste Methode, siehe Brustimplantate
- Mit Eigenfett: für einen moderaten Zuwachs ohne Fremdmaterial, siehe Eigenfett-Brustvergrößerung
- Kombiniert: Implantat plus Eigenfett für weichere Übergänge
Zugangswege
| Zugang | Narbe | Besonderheit |
|---|---|---|
| Unterbrustfalte | ca. 4–5 cm in der Falte | am häufigsten, gute Übersicht, Narbe meist gut verborgen |
| Brustwarzenhof | am unteren Rand des Warzenhofs | unauffällig bei dunklem Hof, etwas höheres Risiko für Gefühlsstörungen |
| Achsel | in der Achselhöhle | keine Narbe an der Brust, technisch anspruchsvoller |
Lage des Implantats
- Über dem Brustmuskel: bei ausreichend eigenem Gewebe, kürzere Erholung
- Unter dem Brustmuskel oder Dual Plane: bei schlankem Körperbau, natürlichere Übergänge, geringeres Risiko für Kapselfibrose
Ablauf
- Ausführliche Beratung, Maßnehmen, Probe von Implantat-Größen
- Bedenkzeit, Voruntersuchungen
- OP in Vollnarkose, Dauer etwa 1 bis 2 Stunden, ambulant oder mit einer Nacht in der Klinik
- Spezial-BH für etwa sechs Wochen, Kontrolltermine
Was danach wichtig ist: Nach der Brust-OP. Mögliche Komplikationen: Risiken.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Brustvergrößerung?
Die OP dauert meist ein bis zwei Stunden in Vollnarkose.
Wann bin ich nach einer Brustvergrößerung wieder arbeitsfähig?
Bei Bürotätigkeit meist nach ein bis zwei Wochen, bei körperlicher Arbeit nach etwa vier bis sechs Wochen.
Ab welchem Alter ist eine Brustvergrößerung möglich?
Ab 18 Jahren. Viele Ärztinnen und Ärzte empfehlen, abzuwarten, bis die Brustentwicklung sicher abgeschlossen ist.